Non-Food, Schweiz
Rund 60.000 Trinkflaschen und Food Pots
Lagerräumung mit Verkaufsbeschränkung für den Schweizer Markt. Innerhalb von vier Wochen in fünf europäischen Ländern verkauft.
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Im Februar 2025 saß ein Unternehmen in Deutschland auf 2,6 Millionen Tüten Chips, die die Supermärkte nicht mehr wollten: Die Restlaufzeit war zu kurz. Firma Reinders kaufte die gesamte Partie, bezahlte im Voraus und fuhr in sechs Monaten 175 Lkw zu Abnehmern in sieben Ländern.
| Jahr | 2025 |
|---|---|
| Herkunftsland | Deutschland |
| Kategorie | Lebensmittel, Snacks |
| Art der Partie | Überbestand mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) |
| Umfang | 2,6 Millionen Tüten Chips in verschiedenen Verpackungsgrößen |
| Transport | 175 Lkw |
| Resthaltbarkeit | Höchstens 4 Monate |
| Laufzeit | 6 Monate |
| Absatz | 7 europäische Länder |
| Zahlung | Im Voraus |
Die Chips waren für die Regale großer europäischer Supermarktketten produziert worden. Doch im Februar 2025 war die Resthaltbarkeit dafür zu kurz geworden: höchstens vier Monate. Ein Unternehmen in Deutschland blieb auf 2,6 Millionen Tüten in verschiedenen Verpackungsgrößen sitzen. Mit jeder Woche, die der Bestand liegen blieb, verlor die Partie an Wert.
Über die üblichen Kanäle ging es nicht mehr. Supermärkte nehmen keine Chips an, deren Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht ist. Gesucht war ein Käufer, der solche Mengen auf einmal übernehmen, schnell bezahlen und die Tüten außerhalb der üblichen Kanäle verkaufen konnte.
Der Anbieter stellte Bedingungen. Ein Teil der Produkte durfte in bestimmten Ländern nicht verkauft werden. Der Absatz musste also kontrolliert laufen, über Kanäle, bei denen vorab feststand, wo die Chips landen. Diskretion gehörte dazu.
Außerdem wollte der Anbieter Sicherheit beim Geld und bei der Logistik. Keine nachträgliche Bezahlung auf Basis dessen, was verkauft würde, und keine Lkw, die nicht erscheinen.
Firma Reinders kaufte die komplette Partie und bezahlte im Voraus. Damit war das Bestandsproblem für den Anbieter in diesem Moment gelöst. Das Risiko lag ab dann bei Reinders.
In den sechs Monaten danach wurde in Deutschland Lkw um Lkw beladen, insgesamt 175, fast sieben pro Woche. Jede Ladung von rund 15.000 Tüten ging an einen Abnehmer aus dem eigenen Handelsnetzwerk, verteilt auf sieben europäische Länder. Den Transport organisierte Firma Reinders selbst. Bei jedem Verkauf wurde geprüft, ob das Land nicht auf der Liste der ausgeschlossenen Märkte stand. So wurden die Absprachen mit dem Anbieter bis zum letzten Lkw eingehalten.
Innerhalb von sechs Monaten war die Partie von 2,6 Millionen Tüten vollständig verkauft, bevor das Mindesthaltbarkeitsdatum ablief. Der Anbieter hatte sein Geld im Voraus erhalten und musste weder Verkauf noch Transport selbst organisieren. Die vereinbarten Beschränkungen wurden eingehalten.
Dieses Projekt zeigt, was Firma Reinders leisten kann: eine Partie Lebensmittel mit kurzer Haltbarkeit, in Mengen von Hunderten Lkw, im Voraus bezahlt und innerhalb der vereinbarten Grenzen verkauft.



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Non-Food, Schweiz
Lagerräumung mit Verkaufsbeschränkung für den Schweizer Markt. Innerhalb von vier Wochen in fünf europäischen Ländern verkauft.
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